Herzlich willkommen auf der Homepage der Naunhofer Stadtkirche

"Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Schüren der Flamme." Von Thomas Morus bis zu Johannes dem XXIII. wird dieser weise Satz den verschiedensten Persönlichkeiten zugeschrieben bis hin zum Tatort-Professor Boeme alias Jan Josef Liefers mit seinem abgewandelten: "Tradition ist nicht das Aufbewahren der Asche, sondern die Weitergabe der Streichhölzer."

Unsere Pfadfinder würden ergänzen: „Aber bitte nur drei, dann muss das Feuer brennen.“ Das Osterfeuer des Titelbildes – Sie erkennen die Stadtkirche im Hintergrund? - wurde einst tatsächlich von den Pfadfindern geschürt. In diesem Jahr übernimmt dies die Junge Gemeinde.

Die Flamme der Tradition zu schüren ist mehr als ein Osternachtsbrauch, es ist unser aller Aufgabe. Für unseren traditionellen Gottesdienst mit lutherischer Liturgie „Feuer und Flamme zu sein“, ist unter den vielfältigen musikalischen und medialen Aus-wahlmöglichkeiten unserer Zeit alles andere als selbstverständlich. Wir halten trotzdem daran fest. Zugleich wollen wir experimentieren und neue Gottesdienstformate ausprobieren. Die Jazz-Vesper am 3. Advent war ein solcher Versuch und der kulinarische Gottesdienst am 7. Januar und weitere werden folgen:
der Jugendgottesdienst unserer JG am 4. Februar 17:00 Uhr; der Sing mit – Gottesdienst unter Anleitung unserer Kantorin am 11. März; der Taizé-Abend am Karsamstag und weitere. Dazu brauchen wir Ihre zündenden Ideen und Ihre Freude am Feuer, Ihr Mitdenken, Ihr Mitvorbereiten und Ihr Mittun. Die Kirchenvorstände haben für die Gottesdienste ein Jahr des Experimentierens ausgerufen und laden Sie herzlich dazu ein! Lassen Sie die Glut, die Sie einmal erlebt haben, zusammen mit anderen neu entfachen.

„Wenn du glaubst, das Abenteuer sei gefährlich, versuche Routine, sie ist tödlich.“       
Paolo Coelho

Im Namen aller Mitarbeiter und Kirchvorsteher
Ihr Pfarrer

Norbert George
 

Zum Thema Bäume: Im vergangenen Jahr haben wir aufgrund dankenswerter Spenden zehn Bäume pflanzen können. Leider werden wir auch Bäume fällen müssen. Eine der neben der Stadtkirche stehenden Blaufichten neigt bei Sturm ihre Krone so weit, dass ihre Stadtfestigkeit gefährdet scheint. Ebenso muss die Wildkirsche im Kirchgarten wegen der großen Nähe ihrer dürren Äste zum Turmuhrenmuseum gefällt werden. Für beide Bäume werden wir noch in diesem Frühjahr Ersatzpflanzungen vornehmen.


„Nicht wo du die Bäume kennst, wo die Bäume dich kennen, ist deine Heimat.“   
aus Sibirien