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Ist die Restaurierung der Barockorgel in der Klingaer Kirche eine „unendliche Geschichte“? Wir sagen: „Was lange währt wird endlich gut.“ Nach Jahren intensiven und kontroversen Ringens um das beste Restaurierungskonzept, nach umfangreichen Befunduntersuchungen und Ortsterminen, nach vielen Versammlungen und Tagungen, nach vielen Schriftwechseln zwischen dem Kirchenvorstand, den kirchlichen und staatlichen Orgelsachverständigen, der Unteren Denkmalschutzbehörde, dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, dem Regionalkirchenamt Leipzig/Baupflege, den Mitgliedern der eigens dafür berufenen Orgel-kommission und den Orgelbaufirmen haben wir endlich Gewissheit:

Die Restaurierung kann beginnen. Nach dem tragischen Unfalltod des Orgelbaumeisters Stefan Pilz im vergangenen Jahr, der die Arbeiten übernehmen sollte, hat Orgelbau Frank Peiter aus Pockau-Lengefeld die Ausführung der Arbeiten übertragen bekommen. Während ich diese Zeilen schreibe, wird zeitgleich die denkmalschutzrechtliche Genehmigung ausgefertigt. Die Kosten belaufen sich auf rund 159.000,00 Euro, wovon wir rund 59.000,00 Euro an Eigenmitteln beisteuern können - langjährig angesparte Mittel der Kirchgemeinde Klinga und durch jahrelange intensive Vereinsarbeit gesammelte Mittel des Fördervereins für die Restaurierung und Pflege der Barockorgel zu Klinga. Nach Geduld und Kraft zehrenden Jahren der Vorbereitung beginnt nun die Etappe der Taten. Die anstehenden Arbeiten beschreiben zu wollen, sprengte den Rahmen unserer Kirchennachrichten. Für Interessenten wird sich dafür eine spezielle Führung organisieren lassen. Zum äußeren Erscheinungsbild der Orgel lässt sich zusammenfassend sagen, dass die einst - vermutlich um dem Kirchenchor auf der Empore etwas mehr Platz zu schaffen - erfolgte Zurücksetzung wieder rückgängig gemacht und die Orgel ihre ursprüngliche Form einschließlich ihrer barocken Gestalt erhalten wird. Ich bin sicher, dass das einstige Sorgenkind der Klingaer Kirche bald wieder als wertvoller Schatz erlebbar sein wird.
Themenwechsel: Durch sinkende Gemeindegliederzahlen verursacht, ist in Sachsen eine Umstrukturierung der kirchlichen Organisationsform nötig. Im gesamten Bereich der ehemaligen Ephorie Grimma sind wir dabei, ein Kirchspiel zu gründen, in dem alle Ortskirchgemeinden Mitglied sein werden – eine organisatorische Großbaustelle mit Zukunftspotential!
Unabhängig von alldem wollen wir unser geistliches und gemeinschaft-liches Leben weiter pflegen. Lassen Sie sich von den Angeboten auf den folgenden Seiten anregen.

Im Namen aller Mitarbeiter grüßt Sie
Ihr Pfarrer

Norbert George