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Foto | Hallmackenreuther
pixabay

Das sicherste Mittel gegen die Fallen des Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

Franz von Assisi

Das sicherste Mittel gegen die Fallen des Bösen ist die Fröhlichkeit des Herzens.

Franz von Assisi

Das Zitat auf dem Titel unseres Gemeindebriefs erinnert uns an Franz von Assisi (1181–1226), der am 03.10. seinen 800. Todestag hat. Er war der Begründer des Franziskanerordens und ist bekannt für seine große Liebe zur Natur, die tief in seinem Glauben verwurzelt ist. Kennzeichen seines Lebens sind tiefe Demut, Armut, Hilfe für die Armen und Verkündigung des Friedens. Das ist für viele Menschen heute noch inspirierend.

Das Zitat erinnert uns an Franz von Assisi (1181–1226), der am 03.10. seinen 800. Todestag hat. Er war der Begründer des Franziskanerordens und ist bekannt für seine große Liebe zur Natur, die tief in seinem Glauben verwurzelt ist. Kennzeichen seines Lebens sind tiefe Demut, Armut, Hilfe für die Armen und Verkündigung des Friedens. Das ist für viele Menschen heute noch inspirierend.

Liebe Gemeinde,
„Er zog seine Straße fröhlich“, heißt es am Ende der Geschichte von der Taufe des Äthiopiers (Apostelgeschichte 8) und erinnert uns an das, was wir durch unsere Taufe geschenkt bekommen haben und an eine Grundhaltung unseres Glaubens. Wir haben die frohe Botschaft von Jesus Christus, in der wir leben und die wir verkünden. Und dennoch habe ich das Gefühl, dass wir als Kirche und in unseren Gemeinden oftmals wenig davon ausstrahlen. Die aktuellen Schwierigkeiten unserer Kirche, ungewisse Zukunftsentwicklungen, Einsparungen und Bedeutungsverlust setzen uns zu und machen trübe Gedanken. So wie wir es gernhätten, geht es immer weniger – trotz aller Anstrengung. Das müssen wir (uns) eingestehen und mit den Menschen in unseren Dörfern kommunizieren. Es nützt uns nichts, wenn wir unter den Lasten des Zuviels für wenige Helfer zusammenbrechen und Frustration um sich greift. Das alte System scheint nicht mehr zu tragen. Warum also daran festhalten? Kirche ist veränderlich. Glauben kann sich immer neue Wege suchen und finden. Nicht umsonst hat Jesus zuerst Fischer zu seinen Jüngern gemacht. Warum? Weil es dort keine festen Straßen gibt, weil sie jeden Tag ihren Weg neu finden müssen zu den Fischen. Führen Ärger, Missmut und Ausgelaugtheit dazu, dass Menschen sich vom christlichen Glauben angesprochen fühlen? Ich denke nicht. Wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren, gemeinsam nach Wegen suchen. Keiner sagt, dass das nicht schmerzhaft wird. Aber lieber einen schmerzhaften Schritt zur fröhlichen Genesung als noch viele Jahre dahindümpeln. Was können oder müssen wir loslassen? Was brauchen wir tatsächlich, um unseren Glauben fröhlich zu leben für uns selbst und in der christlichen Gemeinschaft? Wenn uns das gelingt, sind wir ganz von allein einladend. Davon bin ich überzeugt. Machen Sie mit?

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Pfarrerin Susann Donner