Aktuelles aus Naunhof, Klinga und Erdmannshain

Die Kirchgemeinden Naunhof, Klinga und Erdmannshain gestalten nun schon seit einem Jahr das kirchgemeindliche Leben gemeinsam mit Ammelshain. In Ammelshain und Klinga gibt es jeden Monat nur noch einen Gottesdienst, dafür feiern wir reihum monatlich in einem der drei Dörfer einen gemeinsamen Gottesdienst, den wir „Wandergottesdienst“ genannt haben. Manchmal war dieserschon erfreulich gut besucht und wie gewünscht ein echtes Gemeinschaftserlebnis, manchmal mussten wir auch sagen: „Nun ja, wir sind noch in der Erprobungsphase.“ Der Name „Wandergottesdienst“ hat bei Besuchern von außerhalb, die aus der Presse davon erfuhren, schon zu Missverständnissen geführt. Es kamen Familien mit Kindern, bestens ausgerüstet und in frohgelaunter Wanderstimmung, sich wundernd, dass wir alle in der Kirche blieben. Vielleicht sollten wir echte Wandergottesdienste ausprobieren… Auf alle Fälle sollten wir den Namen „Wandergottesdienst“ für unsere gemeinsamen Gottes dienste ändern. Haben Sie eine Idee? Der Titel „Gemeinschaftsgottesdienst“ gäbe unser Anliegen wieder, birgt aber Verwechslungsgefahr mit Gottesdiensten der Landeskirchlichen Gemeinschaft, die mancherorts in Sachsen stattfinden. „Familiengottesdienst“ wäre inhaltlich treffend, ist aber eine geprägte Form erprobter Sondergottesdienste. „Festgottesdienst“ träfe auch zu, da wir jedesmal Kindergottesdienst anbieten, Abendmahl feiern und oft besondere musikalische Beiträge haben, legt uns aber liturgisch fest. Mein Vorschlag für diese Namensfindung lautet für den 9. Februar in Ammelshain:

„Volle Kirche“ Gottesdienst mit Naunhof, Klinga und Erdmannshain und für den 8. März in Erdmannshain dementsprechend: „Volle Kirche“ Gottesdienst mit Naunhof, Klinga und Ammelshain.

Das klingt vielleicht etwas salopp und nimmt den „Mund ziemlich voll“, aber es klingt witzig, zeigt Optimismus und enthält eine Vision, die wir am liebsten möchten. Wenn sich dann jede gastgebende Gemeinde eine kleine Besonderheit einfallen lässt und damit wirbt, kann aus dem Testprojekt ein Erfolgsrezept werden. Ich bin mir sicher: „Es ist besser, unvollkommen anzufangen, als perfekt zu zögern.“ Sind Sie dabei? Im Namen aller Kirchvorsteher und Mitarbeiter wünsche ich Ihnen eine segensgefüllte und gewissheitsgetragene Zeit und grüße Sie mit einem täglich nützlichen Gebetsvorschlag.

Ihr Pfarrer
Norbert George

Liebe Vergangenheit, ich danke dir für alle Lektionen! Liebe Zukunft, ich bin bereit für Neues! Amen